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Rare und originelle Schnupftabakbehältnisse
 

Sieh den Tatsachen ins Auge!

 
 

Durchmesser ca. 50mm,  aus Frankreich!

   
  Ein Boddschamber ist ein Nachttopf, Lehnswort aus dem französischen "Pot de chambre" (engl. chamber pot).
  Das Auge -   Die »Prunzscherben« oder »Prunzkacheln«, wie man sie um 1510 nannte, waren zumeist aus Ton, auch aus Zinn, später aus Porzellan, und der Hausrat einer reichen Bürgersfrau von Wien um 1800, der Frau Spöttl, wies sogar einen Nachttopf aus Silber auf. Es gab auch solche mit verschließbarem Deckel. Vielfach wiesen die Nachttöpfe scherzhafte Verzierungen und Devisen auf, wie: »Das Auge sieht den Himmel offen.« Es war nämlich auf dem Boden ein offenes Auge gemalt. Es gehörte zu den beliebten Hochzeitsscherzen, dem Brautpaar »Kammertöpfe« mit anzüglichen Inschriften oder Bildern zu überreichen, etwa mit einem entzückt die Augen aufreißenden Antlitz, worunter sich die Unterschrift befand: »Wenn du wüßtest, was ich sehe.«  
   
 
  Diese Doppeldosen hat zwei Kammern und erlaubte ihrem Besitzer zwei unterschiedliche Sorten Schnupftabak mit sich zu führen.
   
Unterschiedliche Begriffe - zur Aufbewahrung von Schnupftabak
  Mit der Sitte des Tabakschnupfens kam im 17. Jh. auch die Verwendung von Schnupftabakdosen auf, die seit der napoleonischen Zeit auch als Tabatièren (französisch), Snuff Box (englisch) bezeichnet werden.
  Snuff Bottle sind orientalische oder asiatische (China) Schnupftabakbehältnisse.
  Schnupftabakflaschen aus Glas werden in Bayern „Schmalzlerglasl“, „Brasilflaschl“, „Tabakbüchsl“ genannt.